stray dog in the streets

Chile und Bolivien sind bekannt für ihre beträchtlichen Populationen von streunenden Katzen und Hunden. In beiden Ländern ist es ganz normal, dass auch "eigene", von ihren Familien geliebte Hunde und Katzen, tagsüber frei herumlaufen dürfen. Es ist zwar positiv, dass sie nicht im Haus eingesperrt sind, aber aufgrund der großen Anzahl von Hunden und Katzen auf den Straßen birgt dies einige Herausforderungen.

Überall dort, wo viele Katzen und Hunde frei herumlaufen, gibt es Konkurrenz um Futter und Territorien. Viele Vierbeiner werden verletzt oder erhalten Bisswunden. Weil sie nicht geimpft sind, fangen sie sich viele Krankheiten ein. Sie werden auch nicht kastriert, sodass die Fortpflanzungsrate unkontrolliert ist und viele Welpen und Kätzchen auf der Straße ausgesetzt werden. 

puppy sniffing another dog

Den Menschen in Bolivien und Chile fehlen oft die Mittel, um die Situation zu verbessern: Laut Unicef leben 60% der bolivischen und 80% der chilenischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. 

Mithilfe der Spende der Edgard & Cooper Foundation hofft HSI, den Kreislauf zu durchbrechen, indem sie sicherstellt, dass Hunde und Katzen Zugang zu bezahlbaren, hochwertigen Impfungen und Kastrationen haben.

Kontrolle der Population

Die Kombination aus vielen Streunern und Krankheiten führt zu einem dringenden Bedarf an Maßnahmen zur Populationskontrolle. Ohne die Hilfe eines Programms wie dem von HSI wären Einfang- und Tötungsprogramme unter der Leitung von Regierungen der einzige Ausweg oder - noch schlimmer - Einzelpersonen, die die Sache selbst in die Hand nehmen.

Nach 5 Jahren wird die Spende in Höhe von 188.864 € dazu beitragen, dass Tierärzt*innen mindestens 40.000 bezahlbare, qualitativ hochwertige Behandlungen pro Jahr durchführen können.

Vet from Human Society International

Die Anzahl und Größe der Population kann nur durch die Einführung einer neuen Population von gesunden, sterilisierten und geimpften Katzen und Hunden reduziert werden. Während in Europa Impfungen, Kastrationen, Sterilisationen und allgemeine medizinische Versorgung durch ausgebildete Tierärzt*innen oft als selbstverständlich angesehen werden, ist es in Bolivien und Chile das Gegenteil. Eine tierärztliche Versorgung ist derzeit einfach nicht zugänglich oder bezahlbar, so dass viele Menschen in Bolivien und Chile das Risiko auf sich nehmen und es der Natur überlassen müssen. Unsere Spende hilft sofort und deckt die Kosten für mindestens 17.000 Behandlungen, die helfen, ungewollte Würfe zu reduzieren und das Populationswachstum von Katzen und Hunden zu verlangsamen. 

Qualitativ hochwertige tierärztliche Versorgung

Die Edgard & Cooper Foundation glaubt, dass jede Katze und jeder Hund das Recht verdient, frei von Schmerzen, Verletzungen und Krankheiten zu sein. Und obwohl sich die Bevölkerung Boliviens und Chiles das Beste für ihre Katzen oder Hunde wünscht, hat sie nicht die Möglichkeiten dies zu gewährleisten. Lokale Tierärzt*innen haben oft nicht die chirurgischen Fähigkeiten, um Komplikationen, Schmerzen oder sogar den Tod zu vermeiden. 46% der von HSI befragten Bolivianer*innen kennen einen Hund oder eine Katze, der oder die während eines Routineeingriffs gestorben ist (wenn sie überhaupt in der Lage waren, sich einen Eingriff zu leisten) - das ist eine enorme Zahl. Es besteht ein dringender Bedarf, dabei zu helfen, sicherere, gesündere und humanere Gemeinschaften zu schaffen und das Wohlergehen der Tiere, die in diesen Gemeinschaften leben, zu verbessern.

46% der von HSI befragten Bolivianer*innen kennen einen Hund oder eine Katze, der oder die während eines Routineeingriffs gestorben ist

local people on the street

Die Spende der Stiftung wird dazu beitragen, mehr als 100 lokale Tierärzt*innen in sicheren, effektiven Behandlungen zu schulen, damit Hunde oder Katzen nicht unnötig leiden müssen und von Anfang an sicher kastriert werden können; selbst in den ländlichsten Gegenden Boliviens und Chiles. Das HSI-Schulungsprogramm für lokale Tierärzt*innen wird Kapazitäten aufbauen, die Öffentlichkeit für Tierschutzthemen sensibilisieren und das Engagement, Interesse und die Akzeptanz in der Gesellschaft fördern. 

Eine leuchtende Zukunft

HSI hat ein erstaunliches Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen, das eine langfristige, nachhaltige Lösung für die aktuelle Situation bietet - und die Edgard & Cooper Foundation und die Edgard & Cooper Gemeinschaft ist unglaublich stolz darauf, ein Teil davon zu sein. HSI arbeitet mit den lokalen Gemeinden zusammen, um ihnen zu helfen, die erstaunliche Arbeit auch nach Verwendung der Spende weiterzuführen.  

"Wir sind so dankbar, dass wir eine dauerhafte Veränderung schaffen können, indem wir für ein Projekt spenden, das die Ursache an der Wurzel packt. Nur so können wir eine Zukunft sicherstellen, in der keine Katze und kein Hund mehr leiden muss, und unsere Mission erfüllen, eine Welt zu schaffen, in der sich alle Hunde und Katzen wohlfühlen können." - Barbara.  "