Die Kurzfassung

Solange das Futter die Bedürfnisse des Tieres deckt (so wie unser Futter), sind Nass- und Trockenfutter oder auch eine Mischung für die meisten Hunde geeignet. Das heißt die Entscheidung für oder gegen eine Futtersorte hängt mehr von euren persönlichen Vorlieben ab.

Wann Nassfutter?

  • Nassfutter ist für ältere Tiere leichter zu fressen, besonders wenn sie nicht mehr alle Zähne haben.
  • Wenn du deinen Hund  immer zum Trinken animieren musst, ist Nassfutter die bessere Wahl. Es enthält wesentlich mehr Flüssigkeit.
  • Beim Nassfutter kann man schnell zu viel füttern. Wenn dein Hund also auf Diät ist, solltest du zumindest das Nassfutter mit Trockenfutter mischen.

Wann Trockenfutter?

  • Die Reibung, die beim Kauen entsteht, hilft die Zähne deines Hundes gesund zu halten und Zahnstein vorzubeugen.
  • Trockenfutter lässt sich leichter lagern. Im Gegensatz zu Nassfutter muss es nicht gekühlt werden, sobald es geöffnet wurde. Außerdem kann Trockenfutter länger stehen bleiben ohne schlecht zu werden, sodass dein Hund auch später nochmal zum Napf gehen kann.
  • Hunde können ganz schön viel kleckern, wenn sie essen. Hier Trockenfutter auf jeden Fall die sauberste Option.

Wie man Nass- und Trockenfutter mischt

labradoodle looking excited to food bowl with kibble & wet food mixed

Wenn du deinem Hund einen Mix aus beiden Sorten füttern möchtest, ist die einzige Aufgabe herauszufinden, wie viel von jedem die richtigen Inhaltsstoffe bietet, damit dein Tier ausreichend versorgt ist. Ist es zum Beispiel 70 % Trocken- und 30 % Nassfutter? Oder morgens Nass- und abends Trockenfutter?

Um sicherzustellen, dass dein Hund die richtige Menge an Futter erhält, musst du zuerst die täglich empfohlene Menge an Trockenfutter bestimmen, die er fressen sollte. Diese Zahl (in Gramm) hängt von der Größe, dem Alter und dem Gewicht deines Hundes ab. Es gibt eine praktische Tabelle dafür der Seite unserer Trockenfuttertüten

Du kannst dein eigenes Verhältnis von Trocken- zu Nassfutter wählen. Wir empfehlen jedoch im Allgemeinen zwei Drittel Trockenfutter zu einem Drittel Nassfutter.

Nass- und Trockenfutter haben eine unterschiedliche Anzahl an Kalorien pro Gramm, sodass du sie nicht einfach miteinander ersetzen kannst. Die Regel ist: Nimm das Gewicht von Trockenfutter, das du durch Nassfutter ersetzen möchtest und multipliziere es es mit 2,5, um das passende Gewicht von Nassfutter zu erhalten.

Hier ein Beispiel:

Angenommen, dein Hund soll 300 Gramm Trockenfutter pro Tag fressen. Wenn du ihm zwei Drittel Trockenfutter zu einem Drittel Nassfutter geben möchtest, funktioniert die Formel folgendermaßen:

Gib deinem Hund 200 Gramm Trockenfutter (2/3)
Damit bleiben 100 Gramm Trockenfutter übrig, die du nicht fütterst.
Multipliziere 100 mit 2,5 = 250 Gramm Nassfutter

Möchtest du dein Ergebnis prüfen? Kontaktiere uns gerne über den Chat Button auf unserer Website. Wir haben einen Nass- und Trockenfutterrechner, mit dem wir genau die richtige Menge ermitteln können, die wir basierend auf dem Kalorienbedarf und dem Ernährungsbedarf deines Hundes empfehlen.

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